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Allgemeines
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Die Grundlagen der VererbungslehreDie Grundlage einer gesunden Zucht ist das Wissen um die Vererbunglehre. Dabei gibt es verschiedene Erbgänge, die gleichzeitig, nebeneinander und in unterschiedlichen Ausprägungen exsistieren können. Will man gezielt züchten, muß man gewissenhaft auf die Auswahl seiner Zuchttiere achten, da sonst Erbschäden auftreten können, bzw. die genetische Variabilität zu klein wird, um auf geänderte Umwelteinflüsse zu reagieren und die Nachzuchten sehr empfindlich werden können. Bei der Untersuchung verschiedener Merkmale sollte man jedoch nicht zu viele beobachten, da das dann zu unübersichtlich wird. Als Beispiel werde ich hier die Versuche von Gregor Mendel mit verschiedenen Speiseerbsensorten frei nach den Aufzeichnungen aus meiner Schulzeit beschreiben. Genetische Grundbegriffe:
Die ErbgängeMan unterscheidet im allgemeinen zwischen zwei Ergängen. Beide Erbgänge (dominant - rezessiv und indermediär) sind Grenzfälle der Vererbung. In der Natur kommen alle Zwischenstufen dieser Erbgänge vor.
Mendel'sche Regeln (dominant-rezessiver Erbgang):
Kreuzungsschema (dihybrid - zwei Merkmale werden verfolgt):Kreuzung einer Rasse mit den Allelen "A" (z.B.: Körperfarbe) und "b" (z.B. Augenfarbe) unter der Annahme, die Individuen der P-Generation (Eltern) sind auf diese Merkmale homozygot. Kreuzung der P-Individuen (Elterngeneration) untereinander:
Kreuzung der F1-Individuen (erste Generation nach P) untereinander:
Genkopplung:Werden zwei Rassen einer Art gekreuzt, zeigen die Individuen der F1-Generation das dominante Erscheinungsbild der zwei beobachteten Gene. Kreuzt man die F1-Hybriden mit einem der reinerbigen Ausgangstiere, treten nur die zwei ursprünglichen Merkmalskombinationen auf. Das bedeutet das die zwei untersuchten Gene auf einem Chromosom liegen.
Kreuzung der F1-Individuen mit einem reinerbigen Tier:
Gene, die auf dem gleichen Chromosom liegen, werden als gekoppelt bezeichnet. => die 3. Mendel'sche Regel gilt nur mit Genen, die auf verschiedenen Chromosomen liegen. Allerdings treten in einem geringen Prozentsatz Neukombinationen auf. Das passiert, wenn sich zwei der Chromosomen mit den gleichen Genen überlagern, die Chromosomen zerbrechen und sich wieder neu zusammenfinden (-> "Crossing-Over").
Intermediärer Erbgang:Dabei ist kein Merkmal dominant über das andere. Im Kreuzungschema werden dann zwei kleine Buchstaben verwendet. => Kreuzt man zwei Individuen so tragen die Nachkommen beide Merkmale der Eltern (aus gelb und blau wird grün) Kreuzung zweier reinerbiger Individuen:
Kreuzung der F1-Generation:
Mehr dazu hier: www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d08/08a.htm |
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