Das Zierfischverzeichnis
 
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Celebes-Ährenfisch / Pazifik-Blauauge / Schmetterlingsährenfisch / Schmetterlingsblauauge

Pseudomugil signifer Kner, 1866


Synonyme: Atherina signata;
Pseudomugil siggnatus

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Ährenfischähnliche (Atheriniformes)
Unterordnung: Ährenfischverwandte (Atherinoidei)
Familie: Blauaugen (Pseudomugilidae)
Unterfamilie: --
Größe: 6 - 8 cm
Erreichbares Alter: ca. 4 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
M gelb weiße Rückenflosse;
W immer durchsichtige Flossen mit schwarzem Band an der Vorderseite der zweiten Rückenflosse.
Ersteinführung 1936 durch Mayer
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 60 cm (ca. 54 - 63 l)
Beckenbereich: oben, mitte
Sozialverhalten: Schwarmfisch (ab 10 Tiere)
Nachzucht: Freilaicher
Bemerkung: --
Nordostaustralien
Herkunft: Nordostaustralien (New South Wales bis Nord Queensland)
Biotop: --
Temperaturen: 23 - 28°C
pH-Wert: 6,5 - 7,5
Gesamthärte: 12 - 15 °d
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 2,10 € bis 4,40 € (bei 4 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Dieser schwimmfreudige Fisch lebt normaler Weise in Fließgewässern, in denen er seine Reviere ausbildet. Aus diesem Grund sollten die Tiere (vor allem die aggressivere Unterart aus North Queensland) im Aquarium auch am besten im Harem gehalten werden, da die Männchen sich sonst schnell die Flossen abbeißen.

Hinweise zur Zucht:

Pseudomugil signiferKleinbleibender Schwarmfisch, der für sich gehalten werden sollte. An eingebrachten feinfiedrigen Pflanzen werden täglich wenige, unverhältnismäßig große Eier abgesetzt, die je nach Mineralgehalt des Wassers, weniger durch Temperatureinflüsse, zwischen 14 und 30 Tage liegen, bis die Jungfische schlüpfen. Anfütterung mit Nauplien (auch von Artemia salina), Wachstumspause bei etwa 1,5—2,0 cm. Ausgewachsen nach etwa 8—10 Monaten.

Für Strömung an der Oberfläche sorgen! Möglichst hartes (über 15 °dh) Wasser verwenden, notfalls durch Salzzugaben nachhelfen. Temperatur von 10—30 °C. Häufige Frischwassergaben notwendig.

WeibchenAllgemeines:

Bereits Anfang der dreißiger Jahre mehrfach importiert, ohne daß die Nachzucht gelang. 1960 durch den Zoologischen Garten Leipzig wiedereingeführt und erstmals nachgezogen. Seither vorhanden, aber selten geblieben. Entlang der Ostküste Australiens sind verschiedene Populationen dieser dort als „blue eyes" bezeichneten Fische bekannt, von denen einige stark verlängerte Dorsalstrahlen bei den Männchen besitzen.

Bilder: Anika Börries; Textquelle zum Teil: www.aqua-terra-net.de

 


Unterarten / Zuchtformen:

Unterart aus New Queensland (aggressiver);
bis zu 6 cm groß; M haben sehr ausgezogene Rückenflossen und sollten zur Aggressionsminderung mit einem W paarweise gehalten werden. (siehe oben)

Unterart aus New South Wales (friedlicher);
kaum größer als 3 cm. M haben kürzere Rückenflossen als Vertreter aus Queensland.

Hochflossiges Schmetterlings-Blauauge
(Pseudomugil signifer "Ross River");
Geographische Variante des Schmetterlings-Blauauges aus dem Ross River in Townsville. M mit unglaublich vergrößerter Rücken- und Afterflosse. Die erste Dorsale reicht angelegt bis zur Schwanzflosse.

 

Weiterführende Literatur:

folgt noch

 

Weiterführende Links (extern!):

www.irg-online.de www.aenima.de/rainbow
IRG-Galerie  

 


Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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