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Blinder
Höhlensalmler / Mexikanischen Salmler / Silbersalmler
Astyanax jordani (De Filippi, 1853)
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| Synonyme:
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Tetragonopterus mexicanus De Filippi, 1853;
Astyanax fasciatus mexicanus (De Filippi, 1853);
Astianax mexicanus (De Filippi, 1853);
Astyanax argentatus Baird & Girard, 1854;
Tetragonopterus brevimanus Günther, 1864;
Tetragonopterus petenensis Günther, 1864;
Tetragonopterus fulgens Bocourt, 1868;
Tetragonopterus nitidus Bocourt, 1868;
Tetragonopterus streetsii Cope, 1872
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| Herkunft: |
Nordamerika: ursprünglich
begrenzt auf Nueces, unterer Rio Grande und die unterern Pecosabflüsse
in Texas
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| Biotop: |
Felsige, sandige
Gewässer und Restwassertümpel, sowie auch kleinere
und größere Flüsse sowie Quellen und Höhlen.
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| Temperaturen: |
18
- 23°C
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| pH-Wert: |
6
- 7,8
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| Gesamthärte: |
10
- 30°
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| Karbonathärte: |
-- |
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von -- € bis -- € (bei -- Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Bis vor einigen Jahren ging man davon aus, dass diese Fische eine
Unterart des Südamerikanischen Streifensalmlers (A. fasciatus
fasciatus) darstellen, mit dem sie auch fruchtbar kreuzen. In
der Folgegeneration treten dann alle Zwischenformen in Pigmentierung
und Sehfähigkeit auf. Dennoch geht man aktuell davon aus, daß
die Höhlensalmler eine eigene Art bilden.
Auffällig ist, daß den höhlenbewohnenden Tieren
die Augen stark zurückgebildet sind (auf 10 - 20 %) und Pigmente
fehlen, da sie sie in ihrem eigentlichem Lebensraum, den unterirdischen
Höhlen, nicht brauchen. Sie orientieren sich ausschließlich
mit ihrem Seitenlienensystem, das ihr Gesichtsfeld ersetzt.
Diese Fische sind prinzipiell relativ leicht zu halten. Da sie
aber nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden, sind sie nicht
unbedingt für das Gesellschaftsbecken geeignet, weil sie die
Nachtruhe der sehenden Fische stören und alles fressen, was
ihnen geeignet erscheint (in ihrem angestammten Lebensraum darf
man nicht wählerisch sein, will man überleben).
Man sollte einen gemischten Schwarm halten, wobei man die Männchen
an dem schlankeren Körperbau erkennt. Höhlensalmler lassen
sich relativ leicht vermehren. Zur Zucht sollte die Temperatur leicht
gesenkt werden (20°C). Die Jungtiere werden dann mit frisch
geschlüpften Artemia gefüttert.
In ihrem Biotop kommen sie zusammen mit einer Höhlenform des
Spitzmaulkärpflings
(Poecilia sphenops) vor, die aber nur eine Variante P.
sphenops und keine eigene Art bildet. In der Natur ist der Lebensraum
dieser höhlenbewohnenden Fische durch zahlreiche Umwelteinflüsse/Umweltverchmutzung
stark bedroht.
Bilder: Anika
Börries
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Unterarten / Zuchtformen:
keine bekannt
Weiterführende Literatur:
Gonella, H. (2003); Mexikos Wasserwelten, IN: Aquarium live 06/2003, S. 64 - 66
Hoffmann, P.; Hoffmann, M. (2000), Salmler, ISBN 3800174936
Stallknecht, Helmut (1994), Man nennt sie Salmler, ISBN 3897451174
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 28.01.2007
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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