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Karpfen
/ Koi / Zierkarpfen
Cyprinus
carpio carpio, Linnaeus, 1758
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| Synonyme:
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Cyprinus carpio Linnaeus, 1758;
Cyprinus cirrosus Schaeffer, 1760;
Cyprinus rexcyprinorum Bloch, 1782;
Cyprinus alepidotus Bloch, 1784;
Cyprinus nudus Bloch, 1784;
Cyprinus regius Nau, 1791;
Cyprinus carpio caspicus Walbaum, 1792;
Cyprinus rex Walbaum, 1792;
Cyprinus macrolepidotus Meidinger, 1794;
Cyprinus rondeletii Shaw, 1802;
Cyprinus carpio specularis Lacepède, 1803;
Cyprinus coriaceus Lacepède, 1803;
Cyprinus specularis Lacepède, 1803;
Cyprinus viridescensLacepède, 1803;
Cyprinus nigroauratus Lacepède, 1803;
Cyprinus rubrofuscus Lacepède, 1803;
Cyprinus viridiviolaceus Lacepède, 1803;
Cyprinus macrolepidotus Hartmann, 1827;
Cyprinus carpio lacustris Fitzinger, 1832;
Cyprinus elatus Bonaparte, 1836;
Cyprinus hungaricus Heckel, 1836;
Cyprinus regina Bonaparte, 1836;
Cyprinus nordmannii Valenciennes,
1842;
Carpio flavipinna (Valenciennes,
1842);
Cyprinus vittatus Valenciennes,
1842;
Cyprinus angulatus Heckel, 1843;
Cyprinus thermalis Heckel, 1843;
Cyprinus festetitsii Bonaparte, 1845;
Cyprinus fossicola Richardson, 1846;
Cyprinus acuminatus Richardson, 1846;
Cyprinus acuminatus Richardson, 1846;
Cyprinus conirostris Temminck & Schlegel, 1846;
Cyprinus flamm Richardson, 1846;
Cyprinus haematopterus Temminck & Schlegel, 1846;
Cyprinus melanotus Temminck & Schlegel, 1846;
Cyprinus sculponeatus Richardson, 1846;
Carpio vulgaris Rapp, 1854;
Cyprinus chinensis Basilewsky, 1855;
Carpio carpio gibbosus (Kessler, 1856);
Cyprinus bithynicus Richardson, 1857;
Cyprinus acuminatus Heckel & Kner, 1858;
Cyprinus carpio elongatus Walecki, 1863;
Cyprinus carpio monstrosus Walecki, 1863;
Cyprinus tossicole Elera, 1895;
Cyprinus carpio oblongus Antipa, 1909;
Cyprinus carpio anatolicus Hanko, 1924;
Cyprinus carpio aralensis Spiczakow, 1935;
Cyprinus carpio fluviatilis Pravdin, 1945;
Cyprinus carpio brevicirri Misik, 1958;
Cyprinus carpio longicirri Misik, 1958
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| Stamm: |
Chordatiere (Chordata) |
| Klasse: |
Fische (Pisces) |
| Ordnung: |
Karpfenähnliche (Cypriniformes)
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| Unterordnung: |
--
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| Familie: |
Karpfenartige (Cyprinidae)
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| Unterfamilie: |
Kärpflinge (Cyprininae)
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| Größe: |
bis
100 cm
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| Erreichbares Alter: |
ca. 70 Jahre (einzelne 228!)*
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Geschlechts-
unterschied: |
Laichausschlag
zur Paarungszeit
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| Ersteinführung |
--
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| Futter: |
Pflanzen-
und Trockenfutter
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| Aquarium: |
min. 300 cm (ca. 1300 l)
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| Beckenbereich: |
--
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| Sozialverhalten: |
Schwarmfisch (ab 10 Tiere)
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| Nachzucht: |
Freilaicher
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| Bemerkung: |
in einigen Erdteilen zur Plage geworden, da er die einheimische Fauna verdrängt!
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| Herkunft: |
Eurasien
(heute auch verwildert in Amerika, Südost-asien und Australien)
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| Biotop: |
--
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| Temperaturen: |
4
- 30°C
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| pH-Wert: |
6,5 - 9
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| Gesamthärte: |
> 30°
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| Karbonathärte: |
-- |
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 1,30 € bis 188,00 € (bei 41 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Die Stammform des Karpfens hat
einen kräftigen, walzenförmigen Körper und
eine lange Rückenflosse, während die Afterflosse
kurz ist. Um das Maul stehen vier fleischige Bartfäden.
Kreuzungen zwischen Karpfen und Karausche haben meist nur
zwei Barteln. Seitlich
ist er goldgelb bis braun, auf dem Rücken dunkler, am
Bauch weißgelb. Paarige Flossen und Schwanzflosse sind
gewöhnlich rötlich, die Rückenflosse ist graublau.
Der
Wildkarpfen wächst wesentlich langsamer als seine Kulturformen,
doch hängt das ebenfalls von der Temperatur und der Länge
der Vegetationsperiode ab. Unter mitteleuropäischen Bedingungen
erreicht er im vierten Lebensjahr etwa 35 cm Länge und
ein Gewicht von einem Kilo, mit 15 Jahren wird er 60 cm lang
und wiegt 4 kg.
Er erreicht seine Geschlechtsreife
mit 4-5 Jahren. Ende Mai und im Juni laicht er in den Uferzonen
bei mindestens 15 °C Wassertemperatur, die optimale Temperatur
ist 18 °C. Dazu müssen Wasserpflanzen vorhanden sein,
an denen die Eier kleben bleiben.
Bei 15 °C entwickelt sich der Laich etwa 5 Tage,
bei 20 °C nur 3 Tage.
Die Larven sind an die 5 mm lang
und kleben in der ersten Zeit, bis sie den Dottersack aufgebraucht
haben, an den Pflanzen. Sie ernähren sich von Kleinplankton
und stellen sich rasch auf Bodenorganismen um. Eine andere
wichtige Nahrungsquelle sind auch Pflanzen und ihre Samen.
Karpfen sind Schwarmfische, die den Winter an den tiefsten
Stellen überdauern und in dieser Zeit keine Nahrung aufnehmen.
Die
am meisten gehaltenen Zierkarpfen sind die Kois. Die teilweise über
einen Meter lang und bis zu 100 Jahre alt werdenen Kois eigenen
sich in erster Linie für große speziell eingerichtete
Gartenteiche. Sie wurden in Japan aus zufällig auftretenden
Farbvariaten des Karpfens gezüchtet.
Es gibt sehr viele farbige Farianten, deren Klassifizierung nach
einem genauen System erfolgt und den materiellen Wert des Tieres
bestimmt. Andere Zierkarpfen sind zum Beispiel die Goldkarpfen,
die aber weniger bekannt sind. Im Allgemeinen läßt sich
sagen, daß die Ansprüche der Zuchttiere natürlich
höher sind, als die der Wildformen. Dennoch können sie
auch in Deutschland in einem großen Gartenteich gut leben.
Heute
ist der Karpfen in viele andere Länder und Kontinente
eingeschleppt worden. In Australien ist er sogar zur Plage
geworden!
Bildquelle:
Anika
Börries
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Unterarten / Zuchtformen:
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Wildkarpfen |
gleichmäßig
geschuppter, schlanker, gün-bräunlicher Fisch |
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Goldkarpfen |
durch
Zucht verstärkte Farbvariante des Wildkarpfens |
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Koi |
Japanische
Zierkarpfen (s.o.) |
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Lederkarpfen |
fast
schuppenlose Tiere, die im Böhmischen als Speisefisch
gezüchtet werden |
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Spiegelkarpfen |
Form
mit wenigen sehr großen Schuppen, entlang der Seitenlinie
und der Rückenflosse |
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Schuppenkarpfen |
hochrückige,
gedrungene Tiere |
Weiterführende Literatur:
Tönsmeier, D. (1989), Einheimische Fische im Aquarium
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum.
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