Das Zierfischverzeichnis
 
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Schillerbärbling

Danio albolineatus (Blyth, 1860)


Synonyme: Branchydanio albolineatus (Blyth, 1860);
Nuria albolineata Blyth, 1860;
Danio albolineata (Blyth, 1860);
Brachydanio albolineatus (Blyth, 1860)

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Karpfenähnliche (Cypriniformes)
Unterordnung: --
Familie: Karpfenartige (Cyprinidae)
Unterfamilie: Bärblinge (Rasborinae)
Größe: 6 cm
Erreichbares Alter: ca. 10 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
W matter gefärbt, größer/ fülliger
Ersteinführung 1911 durch Scholze & Poetzschke
Futter: Pflanzen-, Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 80 cm (ca. 112 l)
Beckenbereich: oben, mitte
Sozialverhalten: Schwarmfisch (ab 10 Tiere)
Nachzucht: Freilaicher
Bemerkung: --
Hinterindien, Malakka, Sumatra
Herkunft: Hinterindien, Malakka und Sumatra
Biotop: --
Temperaturen: 20 - 25°C
pH-Wert: 6 - 8
Gesamthärte: < 25°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 0,90 € bis 1,90 € (bei 9 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Die lebhaften Schillerbärblinge leben in freier Wildbahn in Flußbiotopen mit dichter Randbepflanzung. Das Aquarium sollte gut abgedeckt sein, da die Tiere gerne springen. Der sonnenlichtliebende Schillerbärbling sollte immer im Schwarm gehalten werden.

SchillerbärblingZur Zucht sondern sich die Paare etwas vom Schwarm ab und legen die Eier über Pflanzen ab. Ein Zuchtbecken sollte lang und flach sein, ein Laichrost soll den gesamten Boden bedecken, einige feinfiedrige Pflanzen dienen als Ablaichorientierung für die Fische, die im Verhältnis 2:1 eingesetzt werden.

Wasserwerte sind fast gleichgültig, bis 15° GH, pH 7 und Temperatur 25°C sind Massenzuchten möglich. Sonnenlicht oder Glühbirnenbeleuchtung wirken auslösend. Schlupf der Jungfische frühestens nach 40 Stunden, meist erst nach mehreren Tagen. Anfütterung nach weiteren zwei Tagen, sobald die Jungen frei schwimmen mit Nauplien, aber auch mit staubfeinem Eigelb möglich, doch dann nicht so gutes Wachstum. Sehr schnellwüchsig, wenn häufig, mindestens jeden zweiten Tag. Frischwasser gegeben wird. Gut durchlüften!

Allgemeines: 1911 eingeführt und seither neben D. rerio der meistgepflegte Bärbling. Dem weiten Verbreitungsgebiet entsprechen mehrere Farbspielarten von Stahlblau bis zu einem seidigen Rosa. Unfruchtbare Bastarde sind durch Kreuzung mit D. frankei, D. nigrofasciatus und D. rerio erzielt worden.

Textquelle z.T.: www.aqua-terra-net.de, Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

Gelbliche Farbmorphe

 

Weiterführende Literatur:

Stallknecht, H. (1994), Barben und Bärblinge, Bissendorf, ISBN: 389356179X

Steinle, C.-P. (1998), Barben & Bärblinge, ISBN: 3800174332

Vogt, D. (2005), Unermüdliche Schwimmer - Arten der Gattung Brachydanio; In: Aquaristik Aktuell Süßwasserpraxis 6/2005, S. 28 - 33

 

Weiterführende Links (extern!):

Datz: Man kennt sie als Danios... Datz: Danios in der Praxis

 


Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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