Das Zierfischverzeichnis
 
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Leopardbärbling

Danio spec. frankei (Meinken, 1963)


Synonyme: Brachydanio frankei Meinken, 1963

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Karpfenähnliche (Cypriniformes)
Unterordnung: --
Familie: Karpfenartige (Cyprinidae)
Unterfamilie: Bärblinge (Rasborinae)
Größe: 6 cm
Erreichbares Alter: ca. 9 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
W deutlich fülliger
Ersteinführung 1962
Futter: Pflanzen-, Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 80 cm (ca. 112 l)
Beckenbereich: oben, mitte
Sozialverhalten: Schwarmfisch (ab 10 Tiere)
Nachzucht: Freilaicher
Bemerkung: Ungeklärte EIgenständigkeit der Art
Südoatasien
Herkunft: Südostasien
Biotop: --
Temperaturen: 18 - 28°C
pH-Wert: 6 - 8
Gesamthärte: < 25°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 0,50 € bis 1,50 € (bei 20 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Die sehr lebhaften Leopardbärblinge leben in freier Wildbahnin Flußbiotopen. Das Aquarium sollte gut abgedeckt sein, da die Tiere gerne springen. Zudem brauchen sie das Sonnenlicht für ihr Wohlbefinden.

Da sich D. rerio und D. frankei, sowie einige weitere Arten, fruchtbar kreuzen zweifeln einige Autoren die Eigenständigkeit der D. frankei an.

LeopardbärblingHinweise zur Zucht: Lebhafter Schwarmfisch, der auch im Gesellschaftsbecken laicht. Zucht wie bei D. albolineatus.

Eine andere Methode, die Zucht im Daueransatz, ist für alle Arten der Gattung anwendbar: In ein geräumiges Aquarium ohne Bodengrund wird eine flache, mit Gaze abgedeckte Schale (z. B. Fotoschale) eingebracht, darauf ein kleiner Busch Myriophyllum oder sonstiges Laichsubstrat befestigt. Täglich kann die Schale entnommen, der Laich ausgeschüttet und in einem Aufzuchtbecken weiterbehandelt werden. Schlupf der Jungtiere nicht vor dem zweiten Tag nach dem Ablaichen. Anfüttern und Aufzucht wie bei D. albolineatus.

Allgemeines: 1962 aus nicht eindeutig zu ermittelnder Quelle in der Tschechischen Republik aufgetaucht, seither in der Literatur stark umstritten, ob importierte Art oder Aquarienmutation von D. rerio, wogegen jedoch eine Reihe von anatomischen Befunden spricht. Wahrscheinlich ist jedoch, daß es sich um eine Zuchtform handelt.

Die Bezeichnung „Gold-" oder „Pearl-Danio" in der englischsprachigen Literatur betrifft nicht D. frankei, sondern eine rotgoldene Färbungsvariante (Lokalform?) von D. albolineatus.

Textquelle ab erstem Absatz: www.aqua-terra-net.de, Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

  keine bekannt

 

Weiterführende Literatur:

Stallknecht, H. (1994), Barben und Bärblinge, Bissendorf, ISBN: 389356179X

Steinle, C.-P. (1998), Barben & Bärblinge, ISBN: 3800174332

Vogt, D. (2005), Unermüdliche Schwimmer - Arten der Gattung Brachydanio; In: Aquaristik Aktuell Süßwasserpraxis 6/2005, S. 28 - 33

 

Weiterführende Links (extern!):

Datz: Man kennt sie als Danios... Datz: Danios in der Praxis

 


Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

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Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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