Das Zierfischverzeichnis
 
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Feuerschwanzfransenlipper

Epalzeorhynchos bicolor (Smith, 1931)


Synonyme: Epalzeorhynchus bicolor (Smith, 1931);
Labeo bicolor Smith, 1931;

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Karpfenähnliche (Cypriniformes)
Unterordnung: --
Familie: Karpfenartige (Cyprinidae)
Unterfamilie: Kärpflinge (Cyprininae)
Größe: 15 cm
Erreichbares Alter: ca. 19 Jahre *
Geschlechts-
unterschied:
W im geschlechtsreifen Alter deutlich kräftiger, Dorsale beim M nach hinten spitz, während der Hinterrand beim W einen rechten Winkel bildet
Ersteinführung 1952 von "Aquarium Hamburg"
Futter: Pflanzen-, Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 120 cm (ca. 240 - 300 l)
Beckenbereich: mitte, unten
Sozialverhalten: Schwarmfisch für sehr große Becken. I.d.R wird jedoch Einzelhaltung empfohlen.
Nachzucht: Freilaicher -> schwierig
Bemerkung: In der Natur ausgestorben! Vgl. "IUCN Rote Liste"
Thailand (Bangkok)
Herkunft: Chao Phraya Becken, Menam, Paknampo-Region, Thailand
Biotop: stark gegliedertes Flußbiotop mit weichem Bodengrund
Temperaturen: 22 - 28°C
pH-Wert: 6 - 8
Gesamthärte: < 15°
Karbonathärte: < 10°

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 2,60 € bis 4,40 € (bei 35 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Feuerschwanzfransenlipper lieben weichen Boden in stark gegliederten Flußbiotopen. Ihre ganze Schönheit zeigen sie in weichen, leicht torfigen Wasser.

FeuerschwanzSie werden im Erwachsenenalter sehr zänkisch, wenn sie in zu kleinen Gruppen gehalten werden, so daß sie schnell zum Problem werden können, da sie nicht nur ihre Artgenossen sondern auch andere Fische terrorisieren.

Aus diesem Grund sollte man sie mit mindestens fünf Artgenossen in einem großen Aquarium mit vielen Versteckmöglichkeiten vergesellschaften. Dann sind sie mit sich selbst beschäftigt und lassen andere Fische in Ruhe.

Wenn sie einmal eingewöhnt sind, sind sie recht anspruchslos. Will man jedoch gezielt züchten, so braucht man Aquarien von 500 bis 1000 l mit gedämpftem Licht und sehr weichem Wasser (unter 1° KH).

Nach Noschnow erzielt man gute Erfolge bei Zusatz von Hypophysensuspension. Im Filterstrom bildet sich dann ein Schwarm der dann blitzschnell seine Keimzellen abgibt, die dann an die Wasseroberfläche steigen. Die graublauen Jungfische werden mit jungen Artemia und mit Algen gefüttert.

Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

freifarbige Variante einer Insel östl. v. Thailand.
Albino

 

Weiterführende Literatur:

folgt noch

 

Weiterführende Links (extern!):

www.epalzeorhynchos.de  

 


Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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