Das Zierfischverzeichnis
 
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Bitterlingsbarbe / Kirschbarbe

Puntius titteya Deraniyagala, 1929


Synonyme: Capoeta titteya (Deraniyagala, 1929);
Barbus titteya (Deraniyagala, 1929);
Barbus frenatus (non Fowler, 1934)

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Karpfenähnliche (Cypriniformes)
Unterordnung: --
Familie: Karpfenartige (Cyprinidae)
Unterfamilie: Kärpflinge (Cyprininae)
Größe: 5 cm
Erreichbares Alter: ca. 5 Jahre *
Geschlechts-
unterschied:
ältere M rötlicher als die W
Ersteinführung 1936 von Odenwald
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 80 cm (ca. 112 l)
Beckenbereich: unten / mitte
Sozialverhalten: Schwarmfisch (ab 10 Tiere)
Nachzucht: Freilaicher
Bemerkung: In der "IUCN Redlist" geführt und beobachtet
Sri Lanka
Herkunft: Sri Lanka
Biotop: schattige, verkrautete Gewässer mit dichter Randbepflanzung
Temperaturen: 22 - 29°C
pH-Wert: 6 - 7
Gesamthärte: < 10°
Karbonathärte: < 5°

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 0,90 € bis 1,70 € (bei 32 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Titteya-MännchenDie ruhigen Bitterlingsbarben leben in freier Wildbahn in schnellfließenden Regenwaldgewässern. Dort wo die Sonne die Gewässer erreicht, gibt es verkrautete Ufer, ansonsten strukturieren die Wurzeln der Bäume das Ufer.

Man sollte ihrer versteckreichen Herkunft auch im Aquarium gerecht werden, da sie sonst leider dazu neigen scheu zu werden. Dazu eigenen sich verschiedene Moorkienwurzeln, Cryptocyrenen und Vallisnerien.

In ihren Heimatgewässern kommen die Tiere zum Teil zusammen mit den Arten Puntius aurilius srilankensis, P. cumingii, P. nigrofasciatus, P. phutunio, P. ticto, Danio aequipinnatus und einige Belontiiden, z.B. Belontia signata und Pseudosphromenus dayi, Killifische wie Aplocheilus blocki, A. dayi, A. lineatus, letztere stellen aber eine Gefahr für kleinere Fische dar, und Welse wie Opok bimaculatus.

Titteya-WeibchenDa die Männchen untereinander sehr zänkisch sein können, empfiehlt es sich die Tiere im Harem zu halten. Zu ernsten Verletzungen kommt es zwischen den Männchen in der Regel nicht. Allerdings führen zu viele Männchen in einer Gruppe zu Streß bei den Tieren.

Zur Zucht setzt man ein gut genährtes Paar in ein Zuchtbecken mit Javamoos in das ein einziges Weibchen bis zu 300 Eier legt aus denen in 24 Stunden die Jungen schlüpfen. Stimulierend wirkt hier seitlich einfallenden Morgensonne und das Anheben der Temperatur um 2 - 3°C. Die Jungfische werden dann mit frisch geschlüpften Artemia großgezogen.

Das linke Foto zeigt ein Männchen, das rechte ein Weibchen.

Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

blaue Form
grünliche Form
rote Form

 

Weiterführende Literatur:

Donoso-Büchner, R. (1999), Bitterlingsbarbe - Friedlich oder verliebt; In: Aquarium live Nr 6, S. 7 - 14

Ott, G. (2002), Fischkundliches von Sri Lanka; In: Aquaristik Fachmagazin Nr. 166, S. 4 ff.

Stallkneckt, H. (1994), Barben und Bärblinge, Bissendorf, ISBN: 389356179X

Steinle, C.-P. (1998), Barben & Bärblinge, ISBN: 3800174332

 

Weiterführende Links (extern!):

  folgen noch

 


Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

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