Das Zierfischverzeichnis
 
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Kardinalfisch

Tanichthys albonubes Lin, 1939


Synonyme: Aphyocypris pooni Herre, 1939

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Karpfenähnliche (Cypriniformes)
Unterordnung: --
Familie: Karpfenartige (Cyprinidae)
Unterfamilie: Weißfische (Leuciscinae)
Größe: 2,5 - 3,5 cm
Erreichbares Alter: ca. 9 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
M intensiver gefärbt und schlanker
Ersteinführung 1938 durch "Aquarium Hamburg"
Futter: Pflanzen-, Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 60 cm (ca. 54 - 63 l)
Beckenbereich: --
Sozialverhalten: Schwarmfisch (ab 10 Tiere)
Nachzucht: Freilaicher
Bemerkung: nach unbestätigten Berichten in der Natur durch den Bau eines Staudamms ausgestorben oder zumindest stark bedroht!
Südchina (Hongkong, Kanton)
Herkunft: Südchina (Umgebung von Hongkong, Kanton - Umgebung der Weiße Wolken Berge)
Biotop: verkrautete Gewässer mit dichter Randbepflanzung
Temperaturen: 16 - 24°C
pH-Wert: 6 - 8
Gesamthärte: < 30°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 0,50 € bis 1,60 € (bei 49 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

imponierende Männchen der SchleierformDie ruhigen Kardinalfische leben in freier Wildbahn in verkrauteten Gewässern mit dichter Randbepflanzung und freien Schwimmraum. Sie sind eine sehr gute Alternative zum Roten Neon (Paracheirodon axelrodi) und Neonsalmler (Paracheirodon innesi), wenn das Wasser für diese Salmler zu hart ist.

Am wohlsten fühlen sich die Fische mit anderen friedlichen Fischen im kühlen Wasser und belohnen dies auch mit einer schönen Farbenpracht. Steigt die Temperatur hingegen länger über 23°C werden die Tiere schnell krank.

Die Zucht erfolgt in kühlem Wasser. Aus den Eier schlüpfen nach 36 bis 72 Stunden die Jungen, die erst mit Infusorien oder Staubfutter und dann (nach 12 - 14 Tagen) mit frisch geschlüpften Artemia aufgezogen werden.

Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

Normalform
Schleierform (größere Flossen und zusätzlich einen rötlicheren Längsstreifen)

 

Weiterführende Literatur:

folgt noch

 

Weiterführende Links (extern!):

  folgen noch

 


Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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