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Breitkärpfling / Platy / Spiegelkärpfling
Xiphophorus
maculatus (Günther,
1866)
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| Synonyme:
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Poecilia
maculata Günther,
1866);
Platypoecilus maculatus Günther,
1866;
Poecilia maculatus (Günther,
1866);
Platypoecilus nigra Brind, 1914;
Platypoecilus pulchra Brind, 1914;
Platypoecilus rubra Brind, 1914;
Platypoecilus aurata Stoye, 1935;
Platypoecilus cyanellus Meinken, 1935;
Platypoecilus maculatus aurata Stoye, 1935;
Platypoecilus maculatus cyanellus Meinken, 1935;
Platypoecilus maculatus sanguinea Stoye, 1935;
Platypoecilus sanguinea Stoye, 1935
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| Herkunft: |
Ciudad
Veracruz, Mexico bis Nordbelize. Hauptfundorte: Flusssysteme des Rio Papaloapan und des Rio Coatzacoalcos
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| Biotop: |
flache, sumpfige Tümpel und Weiher, die in Verbindung mit Fließgewässern stehen
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| Temperaturen: |
18 - 28°C
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| pH-Wert: |
7
- 8,5
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| Gesamthärte: |
5
< 25°
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| Karbonathärte: |
5
< 20° |
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 1,10 € bis 2,90 € (bei 99 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Diese beliebten Aquarienfische sind sogar in der Natur extrem variabel
gefärbt. Zudem gibt es viele verschiedenen Zuchtformen. Diese
entstanden zum Teil durch Kreuzung und Rückkreuzung mit Schwertträgern.
(So entstanden z.B. die roten Zuchtformen). Das ist allerdings nur
etwas für Könner, da der Typus der Arten erhalten bleiben
soll. Die Arten sollen also als solche zu erkennen bleiben. Dazu
gehört z.B. beim Platy auch ein weißlich-bläuliches
Minischwert (Auf keinen Fall darf es verlängert sein.), wie
es das Tier auf dem Foto hat, die typische Körperform und die
schmalere Rückenflosse als bei X.
helleri.
Da sich Platys, wie bereits an einem Beispiel erwähnt, auch
bereitwillig und fruchtbar mit einigen anderen Zahnkarpfen kreuzen,
sollte man nie verschiedene Arten der Gattung Xiphophorus
zusammenhalten, um eine Hybridisierung zu vermeiden.
Laut
dem Buch "Die
Lebendgebärenden Fische der Süßgewässer"
von Kurt Jacobs handelt es sich beim
Platy um die variabelste Tierart Mittelamerikas, da sogar in der
Natur in ein und dem selben Gewässer mehrere Formen und deren
Mischformen existieren. Es gibt demnach auch eine ganze Reihe von
Zuchtformen und Varianten, die in Deutschland durch den Standart
der Deutschen Gesellschaft für Lebendgebärende Zahnkarpfen
(DGLZ) erfasst
werden.
Zudem
sind sie sehr gute Algenfresser. Vor allem die Jungtiere weiden
sehr fleißig Steine und Pflanzen ab. Da sie das auch
mit Regenbogenfischen
tun, sollten diese nicht zusammen gehalten werden.
Xiphophorus-Arten neigen dazu im Aquarium Frühmännchen
auszubilden. Das heißt, männliche Tiere von knapp 2 cm
beginnen ihr Gonopodium auszubilden.
Verpaaren sich diese Frühmännchen mit Weibchen, so treten
von Generation zu Generation mehr und kleinere Tiere auf. Der Stamm
"verzwergt". Das führt irgendwann dazu, daß
sich die Tiere nicht mehr fortpflanzen können. Um das zu verhindern
müssen die "verzwergten" Tiere ausselektiert werden.
Bilder: Anika Börries
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Unterarten / Zuchtformen:
Wildformen
(ein Ausschnitt):
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"Blauer
Platy" - kornblumenblauer Körper mit Ausnahme
der Schnauze und der Stirn |
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"nigra"
- Rücken oliv, Seiten tiefschwarzt |
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"pulchra"
- Körper olivgrün - hinterer Körper wird
heller |
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"rubra"
- Körper rot |
Zeichnungsmuster
(nach Gordon):
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Einpunkt |
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Fleck |
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Zweifleck |
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Mond |
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Halbmond |
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Axtkopf |
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Komet |
Weiterführende Literatur:
Hieronimus,
H. (2002), Platys - die Dauerbrenner im Aquarium; In Aquarium live
Nr.1 2002, S. 6 - 15
Jacobs,
K. (1969), Die Lebend-Gebärenden Fische der Süssgewässer,
ISBN: B0000BRRW1
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 30.10.2006
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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