Das Zierfischverzeichnis
 
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Papageiplaty

Xiphophorus variatus Meek, 1904


Synonyme: Platypoecilus variatus Meek, 1904

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes)
Unterordnung: --
Familie: lebendgebärende Zahnkarpfen
Unterfamilie: Poeciliinae
Größe: M: 5,5 cm W: 7 cm
Erreichbares Alter: ca. 4 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
Gonopodium beim Männchen
Ersteinführung 1931 durch Conrad
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 60 cm (ca. 54 - 63 l)
Beckenbereich: --
Sozialverhalten: Gruppenhaltung (ab 5 Tiere)
Nachzucht: Lebendgebärend.
Nur selten mehr als 10 Jungfische
Bemerkung: --
südliches Mexiko
Herkunft: Endemisch in Mexico von atlantischen Zuflüssen südlich des Rio Soto la Marina, Tamaulipas, südlich bis zum Rio Nautla in Veracruz
Biotop: --
Temperaturen: 15 - 28°C
pH-Wert: 7 - 8,5
Gesamthärte: 10 - 30°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 1,60 € bis 2,80 € (bei 21 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

PapageienplatySie sind sehr gute Algenfresser und sollten nicht zu warm in einem pflanzenreichen Aquarium gehalten werden.

Papageienplaties unterscheiden sich von ihren Vettern, den Platys (X. maculatus) hauptsächlich durch einen schlankeren Körper, werden aber trotzdem oft mit ihnen verwechselt.

Allerdings kann man vermuten, daß sie der Stammform, aus der sich die Xiphophorus-Arten entwickelt haben am nächsten sind, da in ihrer Körperform zwischen den anderen Arten stehen (sieht man besonders gut an den Weibchen).

Xiphophorus-Arten neigen dazu im Aquarium Frühmännchen auszubilden. Das heißt, männliche Tiere von knapp 2 cm beginnen ihr Gonopodium auszubilden. Verpaaren sich diese Frühmännchen mit Weibchen, so treten von Generation zu Generation mehr und kleinere Tiere auf. Der Stamm "verzwergt". Das führt irgendwann dazu, daß sich die Tiere nicht mehr fortpflanzen können. Um das zu verhindern müssen die "verzwergten" Tiere ausselektiert werden.

Bilder: Anika Börries, www.aquarium-dietzenbach.de (Schleierform)

 


Unterarten / Zuchtformen:

X. variatus evelynae: Maxiko: im System des Rio Tecolutla und des Rio Cazonas, sowie in einem Seitenarm des Rio Xaltepuztla und in einer Höhe von 1300m am Fuss von Wasserfällen des Rio Necasca
langköpfig und hochrückig mit langer Schwanzflosse
X. variatus variatus: Mexiko: beschränkt auf die Flüsse des nördlichen Vera Cruz.
Die Weibchen ähneln mehr X. helleri-Weibchen als X. macualtus-Weibchen.
Schleierform

 

Weiterführende Literatur:

Jacobs, K. (1969), Die Lebend-Gebärenden Fische der Süssgewässer, ISBN: B0000BRRW1

 

Weiterführende Links (extern!):

www.lebendgebaerende.de www.dglz.de

 


Diese Artbeschreibung wurde am 30.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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