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Zwergfadenfisch
Colisa lalia (Hamilton,
1822)
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| Synonyme:
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Colisa
cotra;
Colisa lalius (Hamilton, 1822);
Colisa unicolor Cuvier, 1831;
Polyacanthus lalius;
Trichogaster fasciatus;
Trichogaster lalius (Hamilton, 1822);
Trichopodus lalius Hamilton, 1822;
Trichogaster unicolor
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| Stamm: |
Chordatiere (Chordata) |
| Klasse: |
Fische (Pisces) |
| Ordnung: |
Barschartige (Perciformes)
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| Unterordnung: |
Kletterfische (Anabantoidei)
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| Familie: |
Makropodenähnliche
(Belontiidae)
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| Unterfamilie: |
Trichogasterinae (Fadenfischartige)
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| Größe: |
5 cm
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| Erreichbares Alter: |
ca.
4 Jahre*
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Geschlechts-
unterschied: |
Männchen
ist bunter gafärbt als das schlichte Weibchen
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| Ersteinführung |
1903
durch Stüve
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| Futter: |
Lebend-,
Grün- und Trockenfutter
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| Aquarium: |
min. 80 cm (ca. 112 l)
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| Beckenbereich: |
oben
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| Sozialverhalten: |
Paar- oder
Haaremsbildung
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| Nachzucht: |
Schaumnestbauer
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| Bemerkung: |
--
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 2,90 € bis 4,90 € (bei 72 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Dieser aus Indien stammende
Fisch bevorzugt dichten Pflanzenbewuchs und ruhige Gesellschaft.
Vor allem zur Zucht sollten genug bis zur Wasseroberfläche reichende
Pflanzen vorhanden sein, an denen das Schaumnest befestigt werden
kann.
Sie wurden bereits 1874 von P. Carbonnier
in Paris nachgezüchtet und nehmen einen wichtigen Platz in
der Aquaristik ein.
Das
Männchen ist, wie auf dem Foto links zu sehen, in der Regel rot-silber gemustert, wogegen die Weibchen schlichter
(meist silber) gefärbt sind. Es gibt aber heute zahlreiche Zuchtformen, bei denen das nicht der Fall sein muß.
An den Enden der Tastfäden (eigentlich Brustflossen) sind
Sinneszellen, die den Tieren die Futtersuche stark erleichtern.
Leider
sind die Tiere relativ empfindlich gegenüber Parasiten und
Krankheiten, vor allem, wenn sie mit falschen Fischen
vergesellschaftet wurden oder das Wasser nicht in Ordnung
ist.
Diese friedliche und etwas scheue Art bevorzugt mittelgroße Aquarien
(60 - 80 cm) mit dichter Bepflanzung, wobei ein Teil der Wasseroberfläche
mit Schwimmpflanzen abgedeckt sein sollte – das gibt den Tieren
ein sicheres Gefühl. Zur Fortpflanzung baut das Männchen ein
Schaumnest (verwendet z.T. auch Pflanzenteile) an der Wasseroberfläche
– hier ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und eine strömungsfreie
Ecke an der Wasseroberfläche vorteilhaft. Nach der Eiablage verjagt
das Männchen das Weibchen aus dem Nest und kümmert sich alleine
um den Nachwuchs.
Während dieser Zeit duldet das Männchen keine
weiteren Fische in der Nähe des Nestes, nicht einmal das Weibchen.
Eindringlinge werden energisch verjagt, in die Flanken gezwickt,
aber nicht ernstlich verletzt. Wie bei allen Fadenfischen
ist auch hier von einer Vergesellschaftung mit Flossenzupfern
abzusehen, sonst ist der Zwergfadenfisch ein eher unkomplizierter
Fisch.
Leicht
torfsaures Wasser ist von Vorteil, diese Art (besonders die
Zuchtform) kränkelt leicht und ist für Endzündungen sehr anfällig.
Der Zwergfadenfisch hält sich in allen Wasserregionen auf, nimmt
Futter sowohl von der Wasseroberfläche als auch vom Boden auf
(letzteres ungern).
Für Zuchtversuche sollte der Wasserspiegel auf 15 - 20 cm
abgesenkt werden, es empfiehlt sich, ein Männchen und zwei bis drei
Weibchen einzusetzen, die gleich nach der erfolgreichen Paarung
entnommen werden sollten, um das Männchen nicht bei der Brutpflege
zu stören.
Autor: Andreas Kinast
und Anika Börries; Bilder: Andreas
Kinast und Anika Börries
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Unterarten / Zuchtformen:
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Wildform |
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Blaue Zuchtform (Neon) |
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Rote Zuchtform |
Weiterführende Literatur:
Linke, H.(1998), Farbe im Aquarium - Labyrinthfische, ISBN: 3897451204
Kokoscha, M. (1998), Labyrinthfische, ISBN 3800174316
Schmidt, J. (1998), Ihr Hobby, Makropodenähnliche und Fadenfische, ISBN 393179248X
Vierke, J. (2001), Labyrinthfische, ISBN: 3440082482
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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