Das Zierfischverzeichnis
 
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Knurrender Zwerggurami

Trichopsis pumila (Arnold, 1936)


Synonyme: Trichopsis pumilus (Arnold, 1933);
Ctenops pumilus Arnold, 1936

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Kletterfische (Anabantoidei)
Familie: Makropodenähnliche (Belontiidae)
Unterfamilie: Makropodenartige (Macropodusinae)
Größe: 4 cm
Erreichbares Alter: ca. 6 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
zugespizte Rücken- und Afterflosse beim M
Ersteinführung 1913
Futter: Lebend-, Frost- und Trockenfutter
Aquarium: min. 60 cm (ca. 54 - 63 l)
Beckenbereich: mitte
Sozialverhalten: Gruppentiere (ab 5 Tiere)
Nachzucht: Schaumnestbauer - aber nicht immer an der Wasseroberfläche
Bemerkung: --
von Thailand über Laos nach Indonesien
Herkunft: von Thailand über Laos nach Indonesien
Biotop: Gutbewachsene tümpelartige Wasseransammlungen, und in schmalen flachen Gräben in der unmittelbaren Umgebung von Bangkok.
Temperaturen: 20 - 28°C
pH-Wert: 5,5 - 7
Gesamthärte: 2 - 10°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 2,40 € bis 3,00 € (bei 8 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Diese wärmebedürftigen Tiere sollten in bepflanzten Aquarium zusammen mit ruhigen Arten oder im Artenbecken gehalten werden. Wenn über Torf gefiltert wird, danken sie es mit ihrer ganzen Farbenpracht.

Trichopis pumilaDas Männchen baut ein Schaumnest unter Blättern oder in einem Blumentopf. Die nach 36 Stunden schlüpfenden, sehr kleinen Larven können anfangs nur Infusorien bewältigen, weshalb die Chance Junge aufzuziehen in alteingerichteten Aquarium am größten ist, da sich hier schon Mikroorganismen gebildet haben, die den Jungen als Erstnahrung dienen.

Nicht mit rauflustigen Fischen (z. B. Cichliden) vergesellschaften. Keine Sumatrabarben mit T. pumila vergesellschaften da diese die schönen langen Flossen und fadenförmige Bauchflossen anknabbern, was zu schmerzhaften Verletzungen führt. In der Natur kommen sie häufig zusammen mit dem Punktiertem Fadenfisch, T. trichopertus, vor.

Das Aquarium sollte mit einer Glasscheibe abgedeckt werden, damit die Luft über dem Aquarienwasser die gleiche Temperatur hat wie das Wasser. Da Labyrinthfische atmosphärische Luft atmen darf sich die Temperatur der Luft zum Wasser nicht zuviel unterscheiden da sich die Fische sonst erkälten (!) und kümmern würden.

Die Tiere geben hörbare knurrende Töne von sich während des Balzspiels und in Erregung.

Bilder: Siegfried Bäsler

 


Unterarten / Zuchtformen:

  keine bekannt

 

Weiterführende Literatur:

Linke, H.(1998), Farbe im Aquarium - Labyrinthfische, ISBN: 3897451204

Kokoscha, M. (1998), Labyrinthfische, ISBN 3800174316

Schmidt, J. (1998), Ihr Hobby, Makropodenähnliche und Fadenfische, ISBN 393179248X

Vierke, J. (2001), Labyrinthfische, ISBN: 3440082482

 

Weiterführende Links (extern!):

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Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

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