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Goldringelgrundel / Goldstreifengrundel / Hummelgrundel / Wasserbienchen / Wasserhummel

Hypogymnogobius xanthozona (Bleeker, 1849)


Synonyme: Gobius xanthozona Bleeker, 1849;
Brachygobius xanthozona (Bleeker, 1849);
Thaigobiella sua

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Grundelartige (Gobioidei)
Familie: Grundeln (Gobiidae)
Unterfamilie: --
Größe: 4,5 cm
Erreichbares Alter: --*
Geschlechts-
unterschied:
Zur Laichzeit W dicker und mit Legeröhre
Ersteinführung 1905 durch Reichelt
Futter: Nur Lebendfutter !
Aquarium: min. 80 cm (ca. 112 l)
Beckenbereich: --
Sozialverhalten: Gruppenhaltung (ab 5 Tiere)
Nachzucht: Haftlaicher (laicht in Höhlen; Vaterfamilie)
Bemerkung: Laut den "Heidelberger Beschlüssen zum Tierschutz im Zoofachandel" für Aquarien nur bedingt geeignet.
Java, Sumatra und Borneo
Herkunft: Java, Sumatra und Borneo
Biotop: Uferzone mit vielen Verstecken
Temperaturen: 26 - 30°C
pH-Wert: 7 - 9
Gesamthärte: 15- 30°,
SG 1,002 - 1,007
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 1,70 € bis 2,90 € (bei 12 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Es gibt mehrere dieser Grundel sehr ähnliche Arten, die laut Aquarium live 3/2002 vom normalen Aquarianer kaum zu unterscheiden sind. (Brachygobius aggregatus, B. doriae und B. nunus)

Dieser Fisch braucht eine Uferzone mit vielen Verstecken. Er ist revierbildend und sollte am besten im Artenbecken gehalten werden. Da dem Wasser Salz zugesetzt werden muß und die Tiere sehr klein sind, ist die Auswahl an Arten zur Vergesellschaftung doch stark eingeschränkt. Neben Glasbarschen, können auch einige Lebendgebärende (Mollys, Segelkärpflinge und (kurzflossige) Guppys) mit den Grundeln zusammen gehalten werden, auch weil die Grundeln dankbar sind für die Erweiterung des Speiseplans durch die jungen Lebendgebärenden.

Zur Zucht setzt man die Tiere paarweise in ein Zuchtbecken mit 26 - 30°C. In diesem Zuchtbecken wird ein Tontopf ein leeres Schneckenhaus oder flache Steine als Höhle drapiert. Das Weibchen legt 100 - 150 1 mm große, weißliche, tropfenförmige Eier an der Decke der Höhle ab und wird sofort nach der Eiablage von Männchen vertrieben, was sich von nun an allein um die Aufzucht der Jungen kümmert.

Die nach fünf bis sechs Tagen schlüpfenden Jungen sind 2 mm lang, durchsichtig und haben keinen Dottersack. Sie nehmen sofort Nahrung an und sollten am besten mit frisch geschlüpften Artemia oder Cyclops aufgezogen werden. Erst nach drei Wochen erreichen sie eine Größe von 5 mm und werden immer noch gerne übersehen. Die anfänglich frei schwimmenden Jungfische gehen erst im fortgeschrittenen Alter zum Bodenleben über.

 


Unterarten / Zuchtformen:

  keine bekannt

 

Weiterführende Literatur:

folgt noch

 

Weiterführende Links (extern!):

  folgen noch

 


Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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