Das Zierfischverzeichnis
 
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Agassiz' Buntbarsch / Buntschwanz-Zwergbuntbarsch / Rotschwanzagasizii / Zwergbuntbarsch

Apistogramma agassizii (Steindachner, 1875)


Synonyme: Geophagus agassizii Steindachner, 1875;
Apistogramma parva Ahl, 1931

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Barschartige Fische (Perciformes)
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Geophaginae
Größe: M 10, W 8 cm
Erreichbares Alter: ca. 3,5 Jahre *
Geschlechts-
unterschied:
Das Weibchen erscheint gelblicher gegen das kräftig gefärbte Männchen.
Ersteinführung 1909 durch Siggelkow
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 60 cm (ca. 54 - 63 l)
Beckenbereich: unten (mitte)
Sozialverhalten: Paar / Harem (je Beckengröße)
Nachzucht: Höhlenbrüter, Mann und Mutter bewachen das Gelege
Bemerkung: --
Ucayáli, Rio Solimoés, Rio Amazonas
Herkunft: Ucayáli und Zuflüsse (außer Weißwasser), Rio Solimões, Amazonas, Rio Belem
Biotop: Uferzone mit Höhlen und Falllaub
Temperaturen: 24 - 30°C
pH-Wert: 5 -7,5
Gesamthärte: < 15°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 4,50 € bis 10,50 € (bei 48 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Dieser Fisch bevorzugt die Uferzonen mit Höhlen und Falllaub. Leider ist diese Art sowohl gegen schlechte Wasserwerte, als auch gegen Medikamente empfindlich.

Zur Fortpflanzung legt das Weibchen ca. 150 Eier am Gewölbe einer Höhle ab, die es gegen Eindringlinge verteidigt. Die schlüpfenden Jungen werden sorgsam zur Basis des Höhlenbodens gebracht, wo sie verbleiben, bis sie ihren Dottersack aufgebraucht haben.

Wenn die Jungfische die Höhle verlassen, werden sie mit frisch geschlüpften Artemia angefüttert.

Da Fische dieser Gattung aus sehr nährstoffarmen und sauberen Gewässern stammen, wo sie kaum Nahrung finden, sollte man sie auch in Gefangenschaft nicht zu sehr füttern. Denn die meisten Tiere der Gattung Apistogramma sterben in Aquarien an Überfütterung und/oder deren Folgeerscheinungen.

Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

sehr viele Farbvarianten auf Grund des großen Verbreitungsgebiets...

 

Weiterführende Literatur:

Linke, H.; Staeck, W. (1992), Kleine Buntbarsche, Amerikanische Cichliden I, Bissendorf

 

Weiterführende Links (extern!):

www.apistogramma.net www.apistogramma-arten.de
www.koelneraquarienverein.de Datz: Apistogramma agassizii
Datz: Die Buntbarsche Amerikas, Band 2: Die Gattung Apistogramma  

 


Diese Artbeschreibung wurde am 28.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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