Das Zierfischverzeichnis
 
Forum | Galerie | Linkdatenbank | Presse | Ihre Meinung | Impressum | Sitemap

Gelber, Reitzigs oder Borellis Zwergbuntbarsch

Apistogramma borellii (Regan, 1906)


Synonyme: Apistogramma borelli (Regan, 1906);
Heterogramma borellii Regan, 1906;
Heterogramma ritense Haseman, 1911;
Heterogramma rondoni Miranda-Ribeiro, 1918;
Apistogramma aequipinnis Ahl, 1938;
Apistogramma reitzigi Mitsch, 1938

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Barschartige Fische (Perciformes)
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Geophaginae
Größe: M 6cm, W4 cm
Erreichbares Alter: ca. 3,5 Jahre *
Geschlechts-
unterschied:
M deutlich größer und bunter.
Ersteinführung 1936
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 60 cm (ca. 54 - 63 l)
Beckenbereich: unten / mitte
Sozialverhalten: Paar- / Haremshaltung
Nachzucht: Höhlenbrüter, Mann- Mutterfamilie
Bemerkung: --
Mato Grosso, Rio Paraguay
Herkunft: Mato Grosso / Pantanal, Rio Paraguay
Biotop: Uferzone mit Höhlen und Falllaub
Temperaturen: 23 - 30°C
pH-Wert: 5 - 7
Gesamthärte: < 15°
Karbonathärte: < 10°

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 2,40 € bis 7,30 € (bei 33 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

A. borelliDieser Fisch bevorzugt die Uferzonen mit Höhlen und Falllaub. Von Vorteil ist eine reiche Bepflanzung mit vielen Höhlen und abgekochten Buchenblättern.

Leider ist diese Art sowohl gegen schlechte Wasserwerte, als auch gegen Medikamente empfindlich (Wöchendlicher Teilwasserwechsel!).

Die Entwicklung der Brut in bestimmte Geschlechter ist abhängig von der Temperatur bei der Aufzucht.

A. borelliEin besonderes Phänomen ist das Auftreten von sogenannten „Pseudoweibchen“. Hier handelt es sich um rangniedrige Männchen, die zum Schutz vor der Aggressivität des Alphamännchens, die Färbung der Weibchen annehmen und somit das ranghohe Männchen täuschen.

Da Fische dieser Gattung aus sehr nährstoffarmen und sauberen Gewässern stammen, wo sie kaum Nahrung finden, sollte man sie auch in Gefangenschaft nicht zu sehr füttern. Denn die meisten Tiere der Gattung Apistogramma sterben in Aquarien an Überfütterung und/oder deren Folgeerscheinungen.

(das Bild rechts zeigt ein Männchen)

Bilder: Anika Börries, Werner Krafczyk

 


Unterarten / Zuchtformen:

blaue Spielart

 

Weiterführende Literatur:

Linke, H.; Staeck, W. (1992), Kleine Buntbarsche, Amerikanische Cichliden I, Bissendorf

 

Weiterführende Links (extern!):

www.apistogramma.net www.apistogramma-arten.de
www.koelneraquarienverein.de Datz: Die Buntbarsche Amerikas, Band 2: Die Gattung Apistogramma

 


Diese Artbeschreibung wurde am 28.10.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

zurück
top
vorwärts

Soweit nicht anders gekennzeichnet, liegt das Urheberrecht seit 2001 für Texte und Graphiken bei Anika Börries. Verstöße werden verfolgt!
www.aboerri.es - www.zierfischverzeichnis.de - galerie.zierfischverzeichnis.de - links.zierfischverzeichnis.de - www.zfv-forum.de