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Glänzender Zwerbuntbarsch / Schachbrettbuntbarsch

Nannacara anomala Regan, 1905


Synonyme: Acara puncticulata;
Nannacara taenia Regan, 1912

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Cichlasomatinae
Größe: M 10 cm, W 6 cm
Erreichbares Alter: ca. 5 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
M erheblich größer und mit spitzeren Flossen ausgestattet
Ersteinführung 1934 durch Mayer
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 100 cm (ca. 200 l)
Beckenbereich: unten / mitte
Sozialverhalten: Haremshaltung
Nachzucht: Höhlenbrüter, Mann-Mutter-Familie
Bemerkung: --
küstennahe Bereiche von Guyana und mittlerer Rio Essequibo
Herkunft: Küstennahe Bereiche der Guyana-Länder
(Rio Essequibo, Aruka)
Biotop: Ufernaher Flachwasser-bereich, im Schutz der Falllaubschicht oder der Vegetation
Temperaturen: 20 - 30°C
pH-Wert: 5 - 7,5
Gesamthärte: < 10°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 2,60 € bis 5,40 € (bei 19 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Diese Art bevorzugt ein dichtbepflanztes, ausreichend großes Becken, in dem ein Männchen ein Großrevier besetzt, in dem es dann die Weibchen duldet.

SchachbrettbuntbarschBei der Balz vertreibt das Weibchen allerdings alle Konkurrentinnen aus dem Großrevier, die in zu kleinen Aquarien mitunter vom balzenden Weibchen tödlich verletzt werden können.

Auch außerhalb der Balzzeit können Schachbrettbuntbarsche eine beachtliche innerartliche Aggressivität gegenüber nicht akzeptierte Fortpflanzungparter zu Tage legen. Deshalb ist eine stellenweise dichte Bepflanzung, z.B. mit Cabomba notwendig.

Das Weibchen legt dann die Eier in einer von ihr gewählten Höhle ab und verteidigt die Brut gegen jeden Eindringling (auch gegen das Männchen) und kann so, trotz ihrer geringen Größe, ein 100 cm-Aquarium in Schach halten.

Das Männchen übernimmt keinerlei Rolle bei der Aufzucht der Jungen. Es frißt sie lediglich nicht und duldet sie bis zum Einsetzen der Geschlechtsreife. Dennoch wird das Männchen während der Jungenaufzucht nicht vom Weibchen in deren Nähe geduldet und rigoros vertrieben.

In den natürlichen Lebensräumen trifft man sie oft mit kleinen Salmlern wie Nannostromus beckfordi, N. margiatus, kleinen Buntbarschen wie Apistogramma steindachneri, Cleithracara maronii sowie diverse Crenicara-Arten und Rivulus-Arten.

Bilder: Steinmetz /Piesport/

 


Unterarten / Zuchtformen:

  keine bekannt

 

Weiterführende Literatur:

Staeck, Wolfgang (2002): Nannacara anomala - Unbekanntes von einem bekannten Fisch.
In: Aquaristik Fachmagazin Nr. 165, S. 33 ff.

 

Weiterführende Links (extern!):

  folgen noch

 


Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

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