Das Zierfischverzeichnis
 
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Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch /
Thomas Prachtbarsch

Anomalochromis thomasi (Boulenger, 1915)


Synonyme: Paratilapia thomasi Boulenger, 1915;
Pelmatochromis thomasi (Boulenger, 1915);
Hemichromis thomasi (Boulenger, 1915);
Haplochromis thomasi (Boulenger, 1915)

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Barschartige Fische (Perciformes)
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Pseudocrenilabrinae
Größe: 4 - 6 cm
Erreichbares Alter: ca. 4 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
das W. ist meist kleiner und intensiver gefärbt
Ersteinführung 1948
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 100 cm (ca. 160 - 200 l)
Beckenbereich: unten / mitte
Sozialverhalten: Monogam
Nachzucht: Paarbildung / Offenbrüter auf Steinen und Pflanzen
Bemerkung: --
Liberia, Guinea, Sierra Leone
Herkunft: Küstennahe Flüsse in Guinea (Konkouré River), Sierra Leone und Liberia (St. John River)
Biotop: klare, weiche, leicht sauere Waldbäche
Temperaturen: 24 - 28°C
pH-Wert: 6 - 8
Gesamthärte: 5 - 15°
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 2,20 € bis 5,20 € (bei 20 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

In der Natur kommen sie zusammen mit Hemichromis bimaculatus, Hemichromis paynei und Pelvicachromis humilis vor. Je weiter südlich das Herkunftsgebiet eines Tieres, desto kontrastreicher sind die Tiere. (Linke, W.; Staeck, W. (2002), S. 24).

Diese Art bevorzugt ein reich gestaltetes, abgedunkeltes Aquarium mit vielen Pflanzen, Steinen und Wurzeln.

Anomalochromis homasiDie Geschlechtsunterschiede sind bei diesen Fischen, auch bei ausgewachsen Tieren, schwer zu erkennen. Das Weibchen ist aber meist kleiner und intensiver gefärbt. Außerhalb der Balz ist dieser Art gegen andere Fische sehr friedlich.

Im Gegensatz zu ihren südamerikanischen Vettern sind die afrikanischen Buntbarsche leichter zu züchten und sehr vorbildliche Eltern, was bei den Südamerikanern durch die intensive Zucht leider oft verloren gegangen ist. Leider scheint das Brutpflegeverhalten auch bei dieser Art zunehmend verloren zu gehen. Wichtig für die Zucht sind glatte, flache Steine, die als Laichsubstrat dienen.

Nur sollte man beim Umsetzen der Jungfische in neues / anderes Wasser vorsichtiger sein, da sie dann sehr anfällig sind.

Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

  keine bekannt

 

Weiterführende Literatur:

LINKE, W.; Staeck, W. (2002), Afrikanische Cichliden, Bd.1, Buntbarsche aus Westafrika, ISBN 3897451026

 

Weiterführende Links (extern!):

  folgen noch

 


Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

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Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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