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Tanganjika-Beulenkopf

Cyphotilapia frontosa (Boulenger, 1906)


Synonyme: Paratilapia frontosa Boulenger, 1906;
Pelmatochromis frontosus (Boulenger, 1906);
Cyphotilapia frontosus (Boulenger, 1906)

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Barschartige Fische (Perciformes)
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Pseudocrenilabrinae
Größe: 35 cm
Erreichbares Alter: --*
Geschlechts-
unterschied:
sehr schwierig. M haben oft größere Stirnbuckel
Ersteinführung 1958
Futter: Lebend- und Trockenfutter
Aquarium: min. 200 cm (ca. 600 l)
Beckenbereich: --
Sozialverhalten: Haaremshaltung
Nachzucht: Mann- Mutterfamilie
Bemerkung: Laut den "Heidelberger Beschlüssen zum Tierschutz im Zoofachandel" für Aquarien nur bedingt geeignet.
Tanganyikasee, Tanganjikasee
Herkunft: Tanganjikasee
Biotop: Felsküste (zw. 20 und 30 m Tiefe)
Temperaturen: 25 - 27°C
pH-Wert: 8 - 9
Gesamthärte: 7 - 12°
Karbonathärte: 15 - 20°

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 5,00 € bis 54,10 € (bei 23 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Junger FrontosaDiese, trotz ihrer Größe, relativ scheuen Fische brauchen (dunklen) Sandboden mit Felsbrocken, wo sie auch viel freien Schwimmraum haben, um in diesem Reviere zu bilden (Platz!).

Dabei sollte in jedem Fall der Größe der Tiere Rechnung getragen werden, so daß sich die Tiere aus dem Weg gehen und verstecken können. In dem üblichen Lochgestein können sich aber nur Jungtiere verstecken.

Guido’s Frontosa-Seite, die unten auch aufgeführt wird, rät daher hohe freistehende Steinaufbauten zu bauen (auf sicheren Stand achten!) um die die großen Fische herum jagen können und zu Höhlen mit zwei Ausgängen.

adulter FrontosaWie bei jedem ostafrikanischen Barschbecken sind Pflanzen nicht unbedingt notwendig, werden welche eingesetzt, sollten es aber robuste Pflanzen sein (Valisnerie, Javafarn etc.), da diese Barsche die Pflanzen eigentlich zwar nicht fressen, aber oft ganz eigene Vorstellungen zu der Einrichtung ihres Beckens haben.

Da sie zu artfremden Fischen sehr friedlich sind, sollten sie nur mit ebenfalls großen und ruhigen Fischen aus dem Tanganjikasee vergesellschaftet werden, da sie sonst recht schnell leiden und sich zurückziehen.

Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

C. frontosa "bengwe"
C. frontosa "Blue Zaire"
C. frontosa "Burundi"
C. frontosa "Kavalla"
C. frontosa "Kigoma" (7 Streifen)
C. frontosa "mpimwe blue"
C. frontosa "Sambia blue"

 

Weiterführende Literatur:

Dähne, Ad Königs (1996), Tanganjika Buntbarsche

 

Weiterführende Links (extern!):

Guido’s Frontosa-Seite Cichliden im Tanganjikasee: Was fressen sie in der Natur?

DATZ-Bericht über auffalende Farbmorphe

Warum bei Cyphotilapia frontosa die Denkerstirn wächst

 


Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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